Günter und Luise und Auferbauer • Tourentipp Nr. 1060

Wandern und Bergsteigen im kleinsten Hochgebirge der Welt: Bergwärts im nordöstlichen Grenzraum der Slowakei sowie zu Spuren aus der österreichisch-ungarischen Vergangenheit.

Nachdem im Jahr 1872 die „Kaschau-Oderberger Bahn“ bzw. „Kassa-Oderbergi Vasut“ gesamtheitlich in Betrieb genommen worden war, sahen österreichische, ungarische und russische Militärs vermutlich eher nicht zu den Gipfeln der Hohen Tatra auf, stattdessen in Richtung der ostgalizischen, für Österreich-Ungarn strategisch wichtigen Stadt Przemyśl. Für diese konnte die Kaschau-Oderberger Bahn, zusätzlich, als Nachschublinie nutzbar sein.
Szenenwechsel anno 1914/15: Aus Przemyśl erwuchs „die größte Belagerung des Ersten Weltkriegs“. Der Rest ist Geschichte. Österreich-Ungarn verlor Terrain in hohen Maßen. Die Hohe Tatra wurde zum Grenzgebiet Polens und der Slowakei.
Wie ein Tsunami fluteten, während der Jahre 1944 bis 1947, politisch bedingte Befehle auch das Zipser Land: Die Karpatendeutschen wurden gezwungen – nach 800 Jahren –, ihre Heimat zu verlassen. Großteils verschont blieb allein das Zipser Dorf namens Hopgarten (aktuell Chmeľnica): Miteinwohnende Slowaken und Ruthenen forderten Behörden und politisch-relevante Instanzen auf, zuzulassen, dass die deutschsprachige Bewohnerschaft im Dorf verbleiben darf. Dieser Akt gelebter Nächstenliebe geschah einzigartig im kommunistisch-slawischen Raum.

Kleine Namenskunde

Begriffe wie Kaschau, Liptau, Sillein, Tatra, Waagtal, Zipser Land zielen Richtung nördliche bzw. nordöstliche Slowakei. Hinzu kommen ungarische Namen sonder Zahl. Der deutsche Ortsname Käsmark bzw. Kesmark und das ungarische Toponym Késmárk klingen nach im slowakischen Ortsnamen „Kežmarok“ – eine der „vier Königsstädte“ in der Region Spišsk/Zips.
Seit der nach anno 1918 auch inmitten der Hohen Tatra neu gezogenen Staatsgrenze steht Polens höchster Berg, der Rysy (2500 m), deutsch „Meeraugspitze“ genannt, an der Staatsgrenze zur Slowakei. Nur jener am Rysy-Gipfelbereich äußerlich unbezeichnete, 2503 Meter hohe Kulminationspunkt steht auf rein slowakischem Boden.
Der höchste Berg der Hohen Tatra, die Gerlsdorfer Spitze (2655 m, slowakisch Gerlachovský štít) überragt in beachtenswerter Größe die Ortschaft Gerlachov (791 m), ehemals Gerlsdorf genannt, ungarisch Gerlachfalu. Die Siedlung wurde im Mittelalter, kraft eines Auftrags der ungarischen Adelsfamilie Máriassy, von karpatendeutschen Goldschürfern gegründet (siehe Wikipedia).
Bis anno 1918 war die Gerlsdorfer Spitze, deren Gipfelpunkt rund 2000 (!) Meter über der Stadt Poprad bzw. über dem Talboden der Popper liegt, der höchste Berg Ungarns.

Die Hohe-Tatra-Region gleicht einer Ellipse

Eine solche hat zwei Brennpunkte. Im westseitigen Fokus liegen ein Ort, Bahnhof und See jeweils gleichen Namens: Štrbské pleso, deutsch Tschirmer See oder Zirmersee, ungarisch Csorbató oder Csorba-tó, polnisch Szczyrbske Jezioro. An dessen Uferweg ist dem im 19. Jahrhundert tätig gewesenen Tourismus-Initiator – er entstammt der ungarischen Adelsfamilie Szentiványi – ein Denkmal gewidmet. Der Eindruck täuscht nicht: In der Slowakei hallen, auf Schritt und Tritt, humane Relikte des Viel-Völker-Konstrukts „Österreich-Ungarn“ nach.
Als ostseitiger Fokus glänzen Tatranská Lomnica, einst Tatralomnitz genannt (Seehöhe zirka 850 m), und deren steiler Umgebungsbereich: Ein Observatorium – landesintern genannt „der höchste Dauer-Arbeitsplatz in der Slowakei“ – und die scheinbar dezent aufgesetzte Bergstation der vom Schweizer Unternehmen von Roll installierten Ein-Gondel-Einseil-Pendelbahn (Platz für 15 Personen) krönen die 2634 Meter hohe Lomnitzer Spitze bzw. den Lomnický štít. Wie funktionieren Seilbahn-Mitfahrten? Aufs Geratewohl zur Kassa gehen, wie wir am 15. Juni. Die Bergfahrt wurde für elf Uhr vorgeschrieben. Talfahrt-Termin 11 Uhr 50. Diese Einteilung war für uns wie maßgeschneidert: Im Wolkengebräu stand ein Riesenfenster offen, folglich nahmen wir auch diesen Teil der Hohen Tatra umfassend wahr.

Ein Nationalpark und viele Gebote

Das Reglement mutet streng an und gilt de facto grenzüberschreitend gleichermaßen, wie aus anno 1964 in Erinnerung geblieben. Damals verbrachten wir zwei Wochen Bergurlaub im polnischen Teil des Nationalparks Hohe Tatra: Unserem gewieften Gruppenbegleiter aus Warschau war nahezu unheimlich gewesen, wie akribisch Gehverbote überwacht werden – und Zuwiderhandlungen sanktioniert.
In der Hohen Tatra gilt die ungeschriebene Grundregel: „Unternimm nur das, was erlaubt.“ Füße im Bach erfrischen? Explizit untersagt.
Die im Nationalpark situierten Stützpunkte werden grundsätzlich ganzjährig bewirtschaftet. Penibel markiert und beschildert sind alle offiziellen Berg- und Wanderwege. Diese dürfen ab dem 15. Juni bis Wintereinbruch begangen werden.
Hüttenwege – ausgenommen am Rysy – dürfen ebenfalls ganzjährig genutzt werden. Zusätzlich begehbar sind offiziell deklarierte Schirouten bzw. Winterwanderwege. Undenkbar ist in der Tatra-Region, ein derart freies Wegerecht auszuüben wie in den Alpen. Infolgedessen Polen, Slowaken, Tschechen umso mehr Freude haben am uneingeschränkt nutzbaren Alpenraum – und nicht nur Österreichs Bergrettung kennt ein Lied mit vielen Strophen.
Hohe Tatra konkret. Sogar autorisierte Berg- und Schiführer dürfen die Gerlsdorfer Spitze nur in Begleitung eines örtlichen Bergführers ersteigen. Ausgangspunkt ist das monumentale Berghotel „Sliezsky dom“ (1670 m). Da man hier übernachtet, häufen sich die Gesamtkosten der, erzwungenermaßen, geführten 2-Tage-Bergtour auf rund 250 Euro pro Person. Für diese Grundinformation bedankten wir uns höflich und setzten, faktisch zum Nulltarif, unsere Tatra-Transversale eigenwillig komponiert um: Ab Štrbské pleso zum Poppersee/Popradské pleso (1094 m), Aussichtspunkt „Ostrva“ (1984 m), Gebetsfahnen-Bogen (2000 m) – natürlich beständig bergan, bergab und bergab, bergan – zum Botzdorfer See/Batizovské pleso“ (1882 m), Schlesischem Haus sowie, bergan und bergab, zur Schlagendorfer Aussichtsplattform (1550 m) und, schlussendlich, zur Bergstation am Kämmchen bzw. Hrebienok (1285 m). Um wohlfeile sechs Euro rollten wir in dem mit Bärentatzen gestylten Standseilbahn-Wagen abwärts nach Starý Smokovec. Die Elektrische Tatrabahn transferierte uns, ein wiederholtes Mal, Richtung Štrbské pleso.
Tags darauf: Eine Mitfahrt (pro Person elf Euro) auf der Vierer-Sesselbahn am Solisko verkürzt, jeweils um gut eine Stunde, den Anstieg auf den Predné Solisko (2093 m) und den Zugang zur Weggabel „Škutnastá Polána“ (1710 m) im Furkotatal. Die Rundtour samt Furkotatal und Mühlental bzw. Mlynická dolina verläuft im Uhrzeigersinn und kulminiert in der Scharte „Bystrá lavka“ (2314 m). Warum die benachbarte Furkota-Spitze, konkret der Furkotský štít (2405 m), ebenso von „Sandalerinnen“ regelrecht erstürmt wird, obwohl kein offiziell bezeichneter Weg gipfelwärts führt, konnten wir nicht ergründen.

Ein Unikat: die Rysy-Hütte (2250 m)

Der Sommer-Sonnenwendetag 2016 hätte nicht schöner sein können: der Himmel azur, nahezu windstill auf dem Rysy-Gipfel. Hingegen flatterten auf Höhe der Rysy-Hütte Gebetsfahnen. In deren Bewegung lag dennoch Ruhe, spirituelle Ruhe.
Die Bahnhaltestelle „Popradské pleso“ (1250 m; „Poppersee“) dient als zentraler Ausgangspunkt. Noch mehr Gäste kommen mit dem Auto hierher und zahlen, freiwillig, Parkgebühr in Höhe von drei (!) Zug-Tageskarten.
Für Konditionsstarke stellt der Rysy eine Tagestour dar, und eher wenig Zeit bliebe für Aufenthalte an der Rysy-Hütte. Jedoch ist deren Lage „exzeptionell“ zu nennen, für uns um so mehr ein Grund, auf der Hütte zu übernachten. Gedacht, getan.
An diesem 21. Juni, ein Dienstag, herrschte Ruhe auf der Hütte. Gleichermaßen kalmiert war der Werktag-Übernachtungspreis: 16 Euro, samt Frühstücksbuffet. Jedoch. Dieses vorzeigbare Angebot erklimmt an Wochenenden und Feiertagen die Preislatte von 24 Euro.
Die neue Rysy-Hütte kann sich sehen lassen, detto das Bewirtschafter-Team: höflich, freundlich, herzlich – trotz minimalen Wortschatzes beider Seiten.
Anders auf dem Rysy; heroben erfuhren wir umfassende Inhalte: Mit Mohammed Tollabi aus Regensburg (Geburtsort Shiras, Iran) und dessen Freund sowie mit dem polnischen Australien-Auswanderer Jacob Franczak – samt beiden Söhne für drei Monate auf „Europa-Reise“ –, ergab sich eine Art internationales Gipfel-Treffen. Gern hörten wir mit an, wie sehr Österreich gelobt wir als ein vorbildhaftes Land.
Vom Rysy blickten wir auf „Morskie oko“; das tiefblaue „Meerauge“ ist und bleibt uns dauerhaft in Erinnerung. Zakopane liegt im nördlichen Horizont, dort eher erahnbar als sichtbar.
Rysy-Panoramen enthalten Berge sonder Zahl. Von Nordwesten gegen Südosten enthält der naturbedingte „Bilderbogen“ eine nahezu unüberschaubare Menge markanter topographischer Höhepunkte, beispielsweise vom Kasprowy wierch/Kaspars Kogel (1997 m) und Velký Mengusovský štít/Große Mengsdorfer Spitze (2431 m) in Richtung Ľadový štít/Eistaler Spitze (2627 m), Gerlachovský štít/Gerlsdorfer Spitze (2655 m) und Lomnický štít/Lomnitzer Spitze (2634 m).
Zurück zur Rysy-Hütte. Neu war uns jener Moment, als der Hüttenwirt nachdrücklich den seltsam anmutenden, anfangs über ein Schneefelderl verlaufenden „100-Meter-Toiletten-Trail“ beschrieb. Auf den Punkt gebracht: Am Morgen legte die Mehrheit der Nächtigungsgäste Grödel bzw. Leichtsteigeisen an, um das exponiert situierte Ziel sturzfrei zu erreichen. Der Lohn: Eine bis an den Fußboden reichende Panoramascheibe ermöglicht Ausblick, über das Mengsdorfer Tal, bis tief in die Niedere Tatra und das Slowakische Erzgebirge.
Die nämliche „Expositur“ der Rysy-Hütte weckt Erinnerungen an die Vignette-Hütte, überhaupt an Viertausender-Regionen.

Sprachbarriere – was ist das?

Wie verständigt man sich, bestmöglich, an der Nordost-Ecke der Slowakei und in deren Grenzraum nahe Polen? Keine Bange. Slowaken kommunizieren gewandt, wie eine Tourismus-Mitarbeiterin perfekt in Deutsch äußert: „Wir Slowaken verstehen auch die Tschechen, einigermaßen die Polen.“ Tourismus-Printprodukte sind ebenso ungarisch und russisch abgefasst. Freilich, als Sprachhilfe dominiert Englisch in allen öffentlichen Bereichen, so auch am Bahnhof Poprad-Tatry, wo wir den für Senioren vorgesehenen „Freifahrt-Ausweis“ (Anm.: siehe Kasten) beantragten und einen solchen innerhalb knapp fünf Minuten in Händen hielten.
Zeitgleich vertiefte sich unsere Vorfreude zum Bergurlaub in der Tatra-Region: Ab dem ersten Kontakt wirkt das „Tatra-Öffi-System“ gut überschaubar und, gleichermaßen, einfach nachvollziehbar.
Unsere zusätzliche Wahrnehmung in der Tatra: Die Menschen scheinen beseelt, pflegen angenehme Umgangsformen. Fortan klingen dobré ranó während Morgenstunden und dobrý den – gern auch dobrýýý – tagsüber an unsere Ohren.
Bitte, offenkundig enthält ein jeder Satz ein prosim und abschließend ein ďakujem. Danke!
Höfliches Grüßen gehört in der Slowakei zur Standard-Umgangsform im Alltag. Mehr noch: Am Bahnhof Štrbské pleso wurden wir so sachkundig wie bereitwillig, gar in einem mütterlich klingenden Deutsch zur Anwendung des „Freifahrt-Ausweises“ instruiert, zusätzlich mit allen Nulltarif-Fahrkarten versorgt für unsere Exkursionen Richtung Zipser Land und Košice bzw. Kaschau.

Echt zügig: Graz – Wien – Vysoké Tatry

Die anwenderfreundlich strukturierte Fahrplanauskunft der Tschechischen Staatsbahn, konkret ČD/České dráhy (www.cd.cz), offeriert zur Ziel-Eingabe „Vysoké Tatry“ den höchstgelegenen Tatra-Bahnhof: Štrbské pleso (Seehöhe 1330 m).
In Richtung Slowakei akzeptiert die „Sparschiene“ als Ziel den Bahnknoten „Poprad-Tatry“ (Seehöhe 672 m). Ab hier bedient die Elektrische Tatrabahn (TEŽ, Tatranská elektrická železnica) den 360 Quadratkilometer großen Siedlungsraum „Vysoké Tatry“. Unter diesem seit anno 1999 gültigen Stadtnamen (!) sind 14 ehemalige Gemeinden vereint.
Die Fahrzeit nach Štrbské pleso verkürzt sich um rund eine Stunde, wenn man bereits am IC-Bahnhof Štrba (905 m) umsteigt. Vorauszusetzen ist, dass der Schnellzug planmäßig ankommt. Ab Štrba „klettern“ solid gebaute Zahnradbahn-Züge fünf Kilometer bergwärts zum Bahnhof „Štrbské pleso“. Kolportiert wird, eine neue Fahrzeug-Generation würde nachbeschafft.

Von Štrbské pleso sternförmig in die Tatra-Südseite

Zwei Ähnlichkeiten seien erwähnt: Die Exposition von Poprad und Vysoké Tatry ist vergleichbar an Schladming und der Ramsau. Stark ähneln einander das Gebirgsrelief der Hohen Tatra und jenes der Schladminger Tauern.
An der 29 Kilometer langen Tatrabahnlinie Poprad-Tatry – Štrbské pleso dient der Bahnhof Starý Smokovec (1000 m; ehemals Altschmecks) als Umsteigeknoten Richtung Tatranská Lomnica (850 m; Tatralomnitz). Hier schließt die Normalspur einer Nebenstrecke Richtung Poprad an, infolgedessen lässt sich die Tatra-Südseite auch wie in Achterform auf Schienen bereisen, um so mehr die Kombination „Wandern und Bergsteigen mit dem Zug“ effektiv nachvollziehen.
Bereits zu Hause bahnte sich der Eindruck an, die Destination „Štrbské pleso“ wird uns gefallen. Zurecht! Weil logistisch ideal situiert. Alle unsere Wanderungen und Bergtouren konnten wir ab der Haustür unternehmen. Den Bahnhof erreichten wir zu Fuß, innerhalb sieben Minuten.
Die Orte Tatranská Lomnica, Starý Smokovec und Štrbské pleso – aufsteigend, von Ost nach West gereiht – wecken in uns belobigende Vergleiche zur musterhaften Betriebsamkeit in Grindelwald: Hier bilden Berg und Bahn wahrhaftig eine Symbiose. Das gleiche Merkmal gilt für die Tatra-Zahnradbahn und die Elektrische Tatrabahn: Die Züge verkehren im Stundentakt, ab zirka fünf Uhr am Morgen bis gegen Mitternacht. Oft genug sind Planfahrten komplett gebucht. Entlastungs-Züge während Tagesrand-Zeiten und Extra-Züge für Gruppen wirken ausgleichend mit.
Insgesamt waren wir elf Tage unterwegs, auch von Glück begleitet, denn nach 52 Jahren standen wir erneut auf dem Rysy.
Die Hohe Tatra taugt, entlang aller Höhenschichtlinien, ganzjährig als eine „Spitzen-Destination“.


Region „Vysoké Tatry“

ganzjährig Saison.

Berghäuser und Schutzhütten: täglich (!) geöffnet. Ausnahme: Rysy-Hütte nur im Sommer geöffnet.
Stützpunkte im Ort Štrbské pleso; jeweils nahe Bahnhof: „Penzión Pleso“, Hotel „Sorea“, Pension „Villa Emma“, Gasthof „Reštaurácia Furkota“, Hotel „Panorama“ u. a.
Nationalpark Hohe Tatra: Tatranský Narodný Park (TANAP); die Bestimmungen sind strikt einzuhalten.
Berg- und Wanderwege: Das Wegenetz ist vorbildhaft beschildert und markiert. Offizielle Freigabe der Wege um den 15. Juni.

Orientierung

Kompass-Karte: Nr. 2130, „Tatry Vysoké, Belianske/Tatra Hohe, Belaer (Wandern, Rad fahren, Skitouren) – www.kompass.de

Reise-Logistik: Bahnstrecken, Tickets usw.

Hinfahrt: Zug, Graz – Wien – Bratislava – Poprad-Tatry – Štrbské pleso; 653 km.
Rückfahrt: Zug, Štrbské pleso – Štrba – Bratislava – Wien – Graz; 610 km.
Sparschiene-Tickets Slowakei: www.oebb.at – Zielbahnhof-Eingabe „Poprad-Tatry“.
Wer vorhat, in der Slowakei den „Ausweis für unentgeltliche Beförderung“ bereits grenznah zu erwerben, löst ein „Sparschiene“-Ticket bis Bratislava und zurück.
In Bratislava während der Übergangszeit, konkret bis zur Abfahrt des Anschlusszuges den nämlichen Ausweis an einer Personenkassa erwerben.
Tipp: Zur Strecke Bratislava – Štrba oder Bratislava – Poprad-Tatry aufzahlen zur Ersten Klasse; Aufpreis zirka 5 Euro (für Senioren). Neben der Ersten Klasse ist der Speisewagen gereiht.
„Ausweis für unentgeltliche Beförderung“ in der Slowakei: Erhältlich in der Slowakei an Personenkassen. Anforderungen: Mindestalter 62 Jahre, Lichtbild (exakt 2 x 3 cm), Reisepass. Mit demselben Ausweis erhält man Zweite-Klasse-Fahrkarten zum Nulltarif, jedoch gebunden an einen konkreten Zug, daher plane man Bahn-Ausflüge in der Slowakei mittels Fahrplans.
Am Bahnschalter in Štrbské pleso wurden wir bestmöglich beraten.
Aufzahlung zur Ersten Klasse möglich.
In der Region „Vysoké Tatry“ genügt der Freifahrt-Ausweis.
Informationen (in Deutsch) erteilt das Kontakt-Zentrum der Slowakischen Eisenbahngesellschaft; Anfragen per E-Mail: info@slovakrail.sk

Fahrplanauskünfte der Tschechischen Bahn

České dráhy (ČD): www.cd.cz – Kommunikation wahlweise auch deutsch. Zielbahnhof-Eingabe „Vysoké Tatry“, identisch mit Zielbahnhof Štrbské pleso.
Einzigartiges Fahrplan-Service: Umsteige-Modalitäten aller Verbindungen gemeinsam – „auf einen Blick“ – gelistet.

Internet-Booking

ÖBB-Ticketshop, ÖBB Ticket-App: Über beiden Plattformen können auch alle steirischen (und auch österreichischen) Verbundfahrkarten erworben werden. Per Ticketshop von zu Hause, per App auch von unterwegs.

Alle Informationen zu Bus, Bahn, Bim

Mobil Zentral, Graz, Jakoministraße 1
Auskünfte, Beratung, Fahrkartenverkauf zu allen Destinationen sowie Ausgabe und Versand von Wanderfoldern und Freizeitbroschüren
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8:00 bis 18:00 Uhr, Sa 9:00 bis 13:00 Uhr
Telefondienst: Mo bis Fr 7–19 Uhr, Sa 9–13 Uhr
 +43 (0)50 678910 (im Festnetz zum Ortstarif)
service@mobilzentral.at
www.verbundlinie.at • www.verbundlinie.at/freizeit


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