Fast auf den Tag genau vier Jahre nach dem Start der Verbund Linie im Großraum Graz, am 1. März 1997, fiel der Startschuss für den steiermarkweiten Verkehrsverbund. Mehr als 60 Verkehrsunternehmen mit rund 500 Verbundlinien sind seither unter der Dachmarke der Verbund Linie steiermarkweit zusammengefasst.
2.100 Orte können im rund 10.000 Kilometer langen Liniennetz mit seinen mehr als 7.500 Haltestellen erreicht werden. Rund 4.500 MitarbeiterInnen in den Verkehrsunternehmen bieten den 1,2 Millionen SteirerInnen die Möglichkeit, "steiermarkweit zum einheitlichen Verbundtarif unterwegs" zu sein.
Das äußere Erkennungszeichen für die steiermarkweite Verbund Linie manifestierte sich im Tarifzonenplan: Der vom Großraum Graz bekannte "Fleckerlteppich" hat seither eben die Form der Steiermark.
Der Regionalbus Aichfeld wurde komplett in die Verbund Linie integriert und bildet nun wie Graz eine eigene Kernzone. Auch die Städte Leoben und Bruck/Kapfenberg sind seither Kernzonen und umfassen weit mehr als nur die jeweils städtischen Verkehrsmittel.
Entsprechend einem mit Bund, Land Steiermark und Stadt Graz abgeschlossenen Grund- und Finanzierungsvertrag werden die verkehrspolitischen Grundsatzentscheidungen über Tarif, Verkehrsangebot und Verbundziele im Lenkungsausschuss getroffen. Die Verkehrsunternehmen erbringen die in Kooperationsverträgen geregelten Leistungen unter dem gemeinsamen Logo und anerkennen den einheitlichen Verbundtarif. Bis Ende 2003 wurden den Verkehrsunternehmen die Alteinnahmen vor Verbundstart wertgesichert garantiert.
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