21. Juli 2020

Was es im Grazer Stadtverkehr bereits gibt, wird den Fahrgästen nun auch im Regionalbusverkehr geboten: Ein System, das Fahrplanauskünfte in Echtzeit und zukünftig die Sicherung von Anschlüssen ermöglicht.  

Erstmals erhalten Fahrgäste in den steirischen Regionen damit Prognosen zu realen Ankunfts- und Abfahrtszeiten, die über die kostenlose BusBahnBim-App und die Fahrplanauskunft im Web abrufbar sind. Eine erste Testphase läuft derzeit in Weiz, im Ausseerland, in Teilen des Hartberger Oberlandes, im Vulkanland sowie im Thermenland. Zukünftig werden diese Informationen auch an Monitoren an Haltestellen und auf Anzeigen in den Bussen verfügbar sein. 

Der Regionalbusverkehr erhält damit die gleiche Informationsqualität wie der Grazer Stadtverkehr und lässt Fahrgäste wissen, ob ihr Bus Verspätung hat. In Zukunft können damit auch Anschlüsse gesichert werden, da Lenkerinnen und Lenker über Verzögerungen informiert werden und gegebenfalls eine gewisse Zeit warten bis ein Zubringer eine Haltestelle erreicht.  Eine Software ermöglicht dieses Echtzeitsystem und damit die Steuerung und Überwachung des Regionalbusbetriebes. Fahrscheindrucker, die sich im Fahrzeug befinden, fungieren dabei als Kommunikationszentrale, die Informationen und Anweisungen an die Lenkerinnen und Lenker weitergibt.  

Über das neue System wird zudem eine automatische und anonyme Fahrgastzählung in den Fahrzeugen integriert. Und eine weitere Möglichkeit bietet das neue System für den Regionalbusverkehr im Grazer Stadtgebiet: Regionalbusse sollen künftig, so wie die städtischen Linien, das Ampelsystem beeinflussen können. So kann zum Beispiel ein Bus kurz vor Erreichen einer Ampel die Grünphase geringfügig verlängern. 

Top
Verkehrsverbund Steiermark GmbH