Wandertour 80: Eisenerzer Rundweg

Wandertour 80: Eisenerzer Rundweg

Eisenerz, die Stadt in den Bergen.

 

Wanderroute

Beim Busbahnhof Eisenerz weist ein Wegweiser ins Stadtzentrum, dort angelangt gehen wir über die Kirchenstiege zur Oswaldikirche. Nach der Besichtigung dieser beeindruckenden Wehrkirche folgen wir dem Fußweg in Richtung Süden ins Krumpental. Ab dem Stadtamt auf dem Mario-Stecher-Platz (mit einem Denkmal, das an den zweifachen Olympiasieger erinnert) gibt die Krumpentaler Straße die Richtung vor, der wir bis Oswaldikirche zur neuen Erzverladestation taleinwärts folgen. 

Die beiden, vor uns liegenden Gipfel des Stadelsteins (links) und Schwarzensteins (rechts) bilden in diesem Wegabschnitt eine markante alpine Kulisse. Ca. 200 Meter nach der Erzverladestation zweigen wir nach rechts ab (Wanderwegweiser Richtung Eisenerz Schichtturm bzw. Hinweisschild Richtung Röstboden Hohenegg), um uns gleich nach der Querung der Bahn erneut scharf nach rechts zu wenden (Lehrpfad der Eisenerzer Naturfreunde). Wenig später verlassen wir den Lehrpfad und folgen dem "Huntslauf-Weg" (Wegweiser), der entlang des Güterweges bergauf führt. Bei der ersten Kehre verlassen wir den Güterweg und vertrauen uns dem breiten Wanderweg an,  der geradeaus weiter am Helenenkreuz vorbei zu Aussichtsplatz knapp oberhalb des Schichtturms führt. Von dort erleben wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt Eisenerz und seinen dahinterliegenden Hausberg, den Pfaffenstein. 

Kurz darauf mündet unser Weg in den markierten Wanderweg ein, der von Eisenerz auf die Donnersalpe führt. Diesem folgen wir bergwärts, bis er kurz darauf in einen Güterweg übergeht (Wegweiser, Wegkreuz). Wir wenden uns rechts und wandern entlang des Güterweges hinab zur Petruskapelle. Die benachbarte Kreuzkapelle auf dem Gradstein stellt einen weiteren großartigen Panoramaplatz dar, die Rundschau beinhaltet nicht nur Eisenerz mit dem Erzberg, sondern reicht auch vom Hochblaser im Norden über den Pfaffenstein und den Polster bis zum Eisenerzer Reichenstein im Süden. 

Der Eisenerzer Rundweg – inzwischen gut mit grünen Wegweisern ausgeschildert – bleibt dem Güterweg weiterhin treu und führt hinab in den Tullbachgraben. Kurz wandern wir entlang der Forststraße in den Tullbachgraben hinein; die Schießstatt des Schützenvereins Eisenerz lassen wir, der Forststraße in einem Rechtsbogen folgend, links liegen und erreichen wenig später den Schanzenkopf der alten Schisprungschanze (Tull-Schanze).

Kurz darauf verlassen wir bei der Kehre die Forststraße und vertrauen uns dem geradeaus verlaufenden, breiten und ebenen Wanderweg an. Nur ein paar Meter weiter zweigt ein schmaler Wanderweg nach rechts ab (Wegweiser), der uns zum Henritzbach führt. Nach der Bachquerung geht es wenige Meter eben weiter, auf einem kleinen Sporn biegt unser Weg nach rechts und führt im Zick-Zack hinab zur so genannten Jostromwiese (Wegweiser). Nur wenige Meter oberhalb des Erzbachtalbodens geht es nun höhen-parallel, oberhalb einer markanten Industriehalle vorbei, ins Tal der Großen Fölz. Schräg (rechts) gegenüber unserer Wanderwegeinmündung in die Straße queren wir auf einen Steg das Bachbett der Großen Fölz, steigen kurz bergan zu einer kleinen Geländekante, wo wir uns links wenden. Unmittelbar darauf gelangen wir zu einer kleinen Straße, der wir ebenfalls nach links folgen. Beim Gästehaus und Frisiersalon Stangl biegen wir rechts ab (im Wald daneben ist das Gasthaus "Fuchsbau" versteckt), um der asphaltierten Straße um den Schlackenhügel herum zur markanten Siedlung Münichtal zu folgen. Wir durchschreiten Münichtal beim Erzberg  Alpin Resort; schräg gegenüber der Rezeption bietet sich das neue "Café-Bistro zur Kaisergams" als Einkehrmöglichkeit an.

Sobald wir Münichtal entlang der Straße verlassen haben, unterqueren wir die Bahnstrecke und gelangen zur Eisenstraße (B 115). Wir wenden uns nun nach Norden (links) und wandern ein kurzes Stück entlang der B 115 (Gehsteig) talauswärts bis zur Abzweigung zum Leopoldsteiner See.

Nun folgen wir dem Geh- und Radweg, der uns am Schloss Leopoldstein sowie an der Gedenkstätte an die Opfer des Jüdischen Todesmarsches im April 1945 vorbei zum Leopoldsteiner See führt. Am Seestüberl (Einkehrmöglichkeit) wandern wir links vorbei und flanieren entlang des Nordufers, die malerischen Blicke über den See zum Pfaffenstein genießend, zum so genannten Seeboden östlich des Sees. Nach der Querung des Seeaubaches (Steg), biegen wir nach rechts in den Güterweg ein; kurz darauf ist das Seestüberl am Ostufer (Einkehrmöglichkeit) erreicht. Bei der nahen Güterwegkreuzung sehen wir zur linken Hand (östlich) die Wegweiser, die uns den Weiterweg in Richtung Urlaubkreuz und Eisenerz anzeigen. Der Wanderweg geleitet uns hinauf zu einer Wanderwegkreuzung, wo wieder ein Rundwanderwegweiser situiert ist. Dort wenden wir uns im spitzen Winkel nach links und steigen an einem frischen Schlag vorbei (Pfaffensteinblick) zum Blauen Herrgott. Ein weiterer Rundwanderwegweiser zeigt den Weiterweg entlang der Forststraße zum nahen Urlaubkreuz. Dort folgen wir der nach rechts führenden Forststraße, die uns in wenigen Minuten nach Prossen führt, von wo sich – etwas durch die Starkstromleitungen beeinträchtigt – schöne Blicke nach Münichtal und zum Kaiserschild ergeben. 

Nach den Bauernhöfen zweigt unter den Starkstromleitungen der Rundwanderweg nach links ab (geradeaus kommt man direkt nach Eisenerz) und führt ca. 100 Höhenmeter relativ steil bergan, bis er in eine weitere Forststraße mündet. Dieser folgen wir nach rechts, um am Marienbildstock Goldenes Kalb und am Marienbründerl vorbei zur nächsten Forststraßen-Kreuzung zu gelangen. Die untere, rechte Forststraße geleitet uns hinab zum Wegkreuz oberhalb von Geyeregg, wo sich unser Rundwanderweg über einen Steg nach links wendet (geradeaus entlang der Straße haben wir wieder die Möglichkeit direkt nach Eisenerz zu gelangen). Der schmale Pfad nach dem Steg führt uns hinüber in die so genannte Au. Dort treffen wir auf die Wanderwege von Eisenerz auf den Pfaffenstein, denen wir kurz bergab zum nächsten Rundwanderwegweiser (knapp oberhalb der Siedlungen von Trofeng) folgen, der entgegen unsere Gehrichtung weist. Wir haben nun erneut die Möglichkeit, direkt durch Trofeng ins Zentrum von Eisenerz zu gelangen. 

Es empfiehlt sich jedoch das letzte Stück des Rundwanderweges zu finalisieren: Dazu wendet man sich an dieser Stelle nach links und folgt einem Karrenweg ein kurzes Stück steil bergauf. Unmittelbar nach einem hübschen Aussichtsplatz (Panorama über Trofeng nach Eisenerz sowie zum Stadel- und Schwarzenstein) zweigt ein schöner Wanderweg nach rechts ab und führt eben bis zu einer Bachquerung. Danach ist – meist sanft bergab gehend – rasch die Hauptstraße B 115 erreicht, in die man nach rechts einbiegt. Nur rund 100 Meter später zweigt nach links ein Wiesenweg ab, der parallel zur Bundesstraße verläuft, bis er in eine Seitengasse der Hauptstraße einmündet. Kurz gehen wir nach links bis zum Trofengbach, um dann der schönen Uferpromenade stadteinwärts zu folgen. Bei der Talstation des Erzberges ("Abenteuer Erzberg") wird der Trofengbach gequert, ein paar 100 Meter danach ein weiteres Mal; kurz darauf erreichen wir das Stadtzentrum von Eisenerz, womit unser langer Rundwanderweg um Eisenerz endet.

 

Gehzeit, Höhenmeter, Weglänge

Gesamtgehzeit ca. 5 bis 6 Stunden, 19 km, An- und Abstieg ca. 550 Hm. Eisenerz – Leopoldsteiner See ca. 2,5 Stunden und 8,5 km. Leopoldsteiner See – Stadtzentrum 2,5 bis 3,5 Stunden und ca. 10,5 km.

Wegverlauf | PDF

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Informationen

Beste Jahreszeit
April bis November

Kontakt
Seestüberl Leopoldsteinersee
Seestraße 13
8790 Eisenerz
Telefon-Icon+43 664 8200642
Mail-IconDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Home-Iconwww.leopoldsteinersee.at

Anreise mit Bus & Bahn
ab Leoben Hauptbahnhof mit RegioBus-Linie 820
Anreise-IconHinfahrt

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