Wandertour 03: Schiffall und Kreuzkogel

Wandertour 03: Schiffall und Kreuzkogel

Zwei Grazer Hausbergen auf der Spur: Der kleinere hält, was der höhere verspricht.

 

Die beiden Berge unterscheiden sich grundsätzlich: Der Schiffall hat eine markante Form, jedoch liegt dessen höchster Punkt inmitten Waldes. Der Kreuzkogel hingegen hat zwar eine unauffällige Form, jedoch einen felsigen Gipfel und dieser ermöglicht hervorragende, weit über das Grazer Bergland reichende Ausblicke. Folgende gute Idee liegt auf der Hand: Wir kombinieren den Schiffall und den Kreuzkogel: Dank der guten Markierung und Beschilderung lassen sich innerhalb der drei Eckpunkte Gehöft Steiner, Schiffall/Kreuzkogel und Gehöft Gundakar individuelle Routen, folglich auch Rundwege formen.

 

Wanderroute

Ab Laufnitzdorf  bergwärts. Vom Gasthof Schweizerhof gehen wir zur nahen Kapelle; Wegweiser. Gelbe Pfeiltafeln und rot-weiß-rote Farbmarken für den Wanderweg Nummer 531 leiten durch eine sonnseitig liegende Siedlung zum Waldrand. Ab diesem schlängelt sich der markierte Steig in einem schmalen, jedoch steilen Waldstück bergwärts. Anschließend folgen wir dem Rand einer Wiese, überqueren dieselbe im oberen Bereich schräg bergan und erreichen eine Rastbank. Oberhalb davon, aus einer Straßenkurve, betreten wir das nächste Waldstück und überqueren einen kleinen Graben. Anschließend leitet der Wanderweg durch einen mit Obstbäumen besetzten Weidegrund zum ...

Gehöft Felber. Der Bergbauernhof liegt an einer sonnseitigen Lehne. Die schmucke Kapelle gehört zum Hof. Das nächste Wegstück verläuft entlang der zum Gehöft Steiner führenden Hofzufahrt. Bergseitig, folglich hinter dem Stallgebäude –zugleich auf den Weidezaun achtend –, umgehen wir das Gehöft. Sogleich erreichen wir einen alten Fahrweg und, diesem durch ein kurzes Waldstück folgend, einen weiträumigen Wiesengrund. An einer Weggabel, unterhalb eines starken, einzeln stehenden Baumes, weisen gelbe Pfeiltafeln in Richtung ...

Schiffall. Dieser abschließende Teil des Anstieges ist steil, jedoch effizient, und wir gewinnen rasch an Höhe. Am Rand einer Waldwiese – sie liegt in zirka 1150 Meter Höhe – leitet linker Hand ein kurzer Umweg zu einem Felsblock. Auf ihm steht ein schlichtes Kreuz. Im selben Fels ist eine verschließbare Wandnische eingelassen, welche ein Heiligenbild enthält. Das anno 1903 errichtete Marterl wurde im Jahr 1999 renoviert. Im urigen Bergwald erreichen wir innerhalb weniger Minuten die von hohen Bäumen umstandene, lediglich unscheinbar ausgeprägte Schiffall-Gipfelkuppe. Wahrhaftig interessant hingegen ist das urwüchsig erhaltene Gelände im anschließenden Übergangsbereich zum benachbarten ...

Kreuzkogel. Der Steig leitet, leicht ab und auf, über Wurzeln und zwischen Felsblöcken zu einer Gabelung (1157 m). Unweit davon ragt jener Felsen auf, an dem hoch oben – als ein Jux des Wegmachers (WM) – eine rot-weiß-rote Markierung angebracht ist. Mixnitzer Alpenvereinsmitglieder nennen dieselbe Passage "Wegmacher-Felsen". Von ihm gehen wir kurz bergan zur Waldgrenze, und an ihr erreichen wir gestuften Fels. Ein Drahtseil dient als sicherer Handlauf. Nach ein paar Schritten höher steigend, stehen wir auch schon beim Gipfelkreuz. Auf der Orientierungstafel sind etliche Begriffe des 360-Grad-Panoramas eingraviert. Wir gönnen uns ausreichend Zeit, wetteifernd, in diesem buchstäblich weiten Horizont möglichst alle wichtigen Zielpunkte zu verifizieren. Wir steigen entlang des Drahtseiles ab, gehen zurück zum Wegmacher-Felsen und wenden uns nun in Richtung Mixnitz: Wegtafeln und Farbmarken leiten – vorwiegend durch Waldgelände – zum ...

Gehöft Gundakar. Dessen freie Lage wirkt wie eine Aussichts-Plattform: Aus der Nobelperspektive überblicken wir die sonnseitigen Wandfluchten des über dem linken Ufer der Mur aufragenden Röthelsteins. Nach beliebig langen „Augen-Blicken“ beginnt das letzte Teilstück des Abstieges in Richtung ...

Bahnhof Mixnitz:Bärenschützklamm. Ab dem Gehöft Gundakar folgt man anfangs einem ebenen Fahrweg. Erst ein Stück weiter mündet die Markierung in jenen Hohlweg, durch welchen wir in Richtung Göberlmoar (470 m) absteigen. Hier, am Rand des Talbodens, unterqueren wir die Brucker Schnellstraße in einem Durchlass (km-Marke 12,948) und gelangen über die Kanalbrücke – nach links abzweigend – die Murbrücke (447 m) und erreichen nach der Eisenbahn-Unterführung den Kreisverkehr in der Ortsmitte. Die Grazer Straße verbindet nordwärts zum Bahnhof Mixnitz-Bärenschützklamm; er steht zum Greifen nahe.

 

Gehzeit, Höhenmeter, Weglänge

insgesamt 4.150 Std., Anstieg 760 Hm, Abstieg 745 Hm; 9,8 km

Wegverlauf | PDF

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Informationen

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Anreise mit Bus & Bahn
mit S-Bahn S1 bis Bahnhof Frohnleiten; oder mit RegioBus-Linie 100 bis Haltestelle Laufnitzdorf; retour von Bahnhof Mixnitz-Bärenschützklamm mit Zügen S1 oder RegioBus-Linie 100
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