Wandertour 44: Au-Erlebnisweg Mureck

Wandertour 44: Au-Erlebnisweg Mureck

Entlang der steirisch-slowenischen Grenze.

 

Wanderroute

Ab dem Bahnhof Mureck (237 m) lenken wir unsere Schritte in die Bahnhofstraße. Am Hauptplatz gehen wir zum Rathausturm: Durch dessen Tor gelangen wir in die Austraße, Aus ihr leitet ein Fußweg in die Mur-Auen. Während des Zugehens halten wir an vor der sogenannten ...

"Schottereiche": Sie wurde vor ungefähr 2150 Jahren entwurzelt, schließlich anno 1995 gefunden, und zwar vier Meter unterhalb der Geländeoberfläche, in einem Schotterbett. Gleich schnuppern wir Mur-Luft. Wir erreichen die Mur an ihrem orographisch linken Ufer.

Die Murecker Schiffsmühle wurde 1997 nach alten Plänen erbaut. Mittlerweile setzten Hochwasser ihr kräftig zu. Die Mühle wurde bisher viermal zerstört, zuletzt am 22. Juli 2012. Dennoch. Der Mühlen-Zweck erfüllt sich anschaulich: An rund 240 Tagen im Jahr wird biologisch angebautes Getreide der Region vermahlen. Die Mühle kann innerhalb des Zeitraumes April bis Oktober besichtigt werden, auch mit Führungen. Das davor situierte Restaurant "Mühlenhof" verstärkt die Einstimmung in dem vom Rauschen der Mur durchdrungenen Naturraum.

Zunächst am Au-Erlebnisweg flussaufwärts. Schautafeln, Schleusen und Gerinne umgeben den ausschließlich auf Naturboden verlaufenden Wanderweg. Der Au-Erlebnisweg zweigt in Höhe der Fluss-km-Marke 121 landeinwärts ab. Wir jedoch folgen, flussauf-wärts, dem am Ufer entlang führenden Pfad. Die rot-weiß-roten Farbmarken gehören zum Südalpen-Weitwanderweg 03 (Bad Radkersburg – Sillian). Dessen Markierung dient auch uns bis Spielfeld. Doch zuvor erreichen wir ein paar markante Wegpunkte, zunächst die ...

Schwarzaubach-Brücke. Beim Wegkreuz (erbaut 1888, renoviert 2002) informiert eine Tafel zum "Grabenland-Trail". Wir überqueren auch die Mühlbachbrücke und gehen am Flussufer zur ...

Murfähre Weitersfeld und Gaststätte Murhütt´n (240 m). Beide Haltepunkte sind populär. Die Murfähre (slow. Brod na Muri) verbindet Weitersfeld mit dem am slowenischen Ufer liegenden Siedlungsraum Sladki vrh (Süßenberg). Die Fähre wurde im Jahr 2001 erneuert. Betriebszeiten bitte telefonisch erfragen: +43 664 3518940 oder +43 664 2509456.
Die Überfahrt ist kostenlos; grundsätzlich ist ein gültiges Reisedokument mitzuführen. Die klassische Maßtafel blieb erhalten; die Belastungen zur Fähre lauteten folgend: "30 Personen, 7 Stück Großvieh oder ein beladenes landwirtschaftliches Fuhrwerk." Schmunzelt jemand? 
Die am R2 Mur-Radweg situierte Murhütt´n dient gleichermaßen den Wandergästen: Bewegung regt Appetit an, macht durstig. Dieser zweite Umstand klingt – so nah am Wasser – gewissermaßen paradox. Wir sind gestärkt und schreiten in die zweite Weghälfte – nein, wir spazieren, schlendern, schauen, gehen und erstaunen: In Höhe des Grenzsteins VII-33 bzw. nahe an der Fluss-km-Marke 128 steht ein ...

Meilenstein. Deutlich wahrnehmbar sind an ihm die Gravierungen "von Graetz ... nach Wien ... nach Triest". Die Richtung Graz gefällt uns: Wir ziehen flussaufwärts. Landeinwärts umgibt uns urige Au-Landschaft. Wir trippeln nah am Wasser, nehmen Hochwasser-Sandrückstände wahr, schließlich vernarbende Eingriffe in Ufer-Abschnitte. Mit dem Projekt ...

"Aufweitung Oberschwarza" wurde das regulierte Mur-Flussbett naturnah aufgeweitet. Nach dem Steinkorb-Info-Punkt "Mehr Raum für die Mur" und erst recht nach der Wisiakmühle verstärkt sich das Rauschen des Wassers: Es gischtet über ein ramponiertes Flusswehr. Darüber verläuft die Staatsgrenze; sie überquert die Mur insgesamt. Nun ist auch das rechte Ufer österreichisch. Am Wehr-Fundament ist die Grenzmarke VII-44 eingelassen. Zurück bleibt der Au-Weg, vor uns schlängelt sich die Flurstraße, und gern folgen wir dem Hinweis ...

Schoberhof. Der Buschenschank, konkret die Familie Schober hat sich einen Namen erarbeitet, so dass Gäste gerne wiederkommen. Die Devise "Zeit lassen" ist Goldes wert, deshalb verlängern wir, dank des S-Bahn-Taktverkehrs, die zur Rückfahrt dauernde entspannende Zeitspanne:  Wissend, innerhalb 20 Minuten erreichen wir locker den ... 

Bahnhof Spielfeld-Straß (265 m). Wir kommen wieder.

 

Gehzeit, Höhenmeter, Weglänge

4 Std.; Anstieg 30 Hm; 14,6 km

Wegverlauf | PDF

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Informationen

Beste Jahreszeit
ganzjährig möglich

Kontakt
Tourismusverband Thermen- und Vulkanland
Hauptplatz 13
8480 Mureck
Telefon-Icon +43 3382 55100-84
Mail-IconDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Link-Iconwww.steiermark.com

Anreise mit Bus & Bahn
mit S-Bahn S1 bis Bahnhof Spielfeld-Straß; retour mit S-Bahn S51
Anreise-IconHinfahrt • Rückfahrt

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