Wandertour 42: Zur Aussichtswarte auf dem Kleeberg

Wandertour 42: Zur Aussichtswarte auf dem


Kleeberg

Spektakuläre Aussicht in die Oststeiermark!

 

Die Gemeinde Labuch ließ auf dem Kleeberg (499 m) eine futuristisch geformte Aussichtswarte errichten: Der knapp 32 Meter hohe Turm wurde vom Bildhauer Gottfried Höfler und dem Architekten DI Johann Wahlhütter entworfen und geplant; die Statik berechneten DI Robert Breineder und DI Peter Steiner. Die Stahlbeton-Konstruktion entstand im Zeitraum September 2001 bis März 2002. Die Firma Pachler führte die Stahlarbeiten aus. Die Aussichtswarte ist ganzjährig frei zugänglich.

 

Wanderroute

Bergan und bergab in Richtung Kleeberg. In Gleisdorf weist gegenüber dem Bahnhof eine gelbe Wegtafel ein. Wir gehen entlang der Bahnhofstraße zur Eisenbahnkreuzung (EK km 221,460), überqueren diese und schlendern an der Mühlwaldstraße ortsauswärts: Nach den Firmen Agrana Fruit Austria und Felber Holz durch die Unterführung der Südautobahn (A2), zugleich über die Raab-Brücke, vorbei am Maschinenbauunternehmen Binder+Co und über die Rabnitzbrücke. Eine Wegtafel weist in einen Flurweg ein; rot-weiß-rote Farbmarken leiten bergwärts. Alsbald mündet der Steig in die Straße heroben in Frankenberg. Wir durchqueren auf einem Gehweg – er führt leicht bergan – den langgestreckten Siedlungsbereich. Auf einer Kuppe (460 m) prangt die Hinterberg-Kapelle: Diese wurde im Jahr 1999 erneuert. Die dem gekreuzigten Heiland geweihte Kapelle stammt von 1885 (zuvor stand an derselben Stelle ein Nischenkreuz, datiert mit anno 1721). Entlang der Höhenstraße gehend, erreichen wir nach zirka 500 Metern eine Straßengabelung. Der Hinweis "Aussichtsturm Kleeberg" leitet uns allmählich abwärts und aus der nachfolgenden Linkskurve zum Rohrgrabenhof. Hier zweigen wir ab und stehen sogleich vor einem Hochwasser-Rückhaltebecken (365 m); dieses bändigt den Labuchbach. Dasselbe Bauwerk ist informativ ausgestaltet: Wir erfahren von der Beziehung Kunst und Technik an Hand von Schautafeln. Eine Skulptur mit der Inschrift tacui ("Ich habe geschwiegen.") veranschaulicht das Wirken, das Leiden und den Märtyrertod des heiligen Nepomuk.

Am bergseitigen Waldrand weist links (!) der Flurstraße ein blasses „Energie-Region”-Täfelchen in einen Waldweg; dieser verbindet zum Höhenrücken von Sulzberg. Hier oben folgen wir einer Flurstraße; sie verbindet geradewegs zur Aussichtswarte auf der Gipfelkuppe des Kleebergs.

Aufitrau´n – obischau´n. Der Aufstieg entlang der Turmtreppe erfolgt über 140 Stufen und diese sind seit dem Jahr 2004 schallgedämpft. Wer sich an das Höhengefühl allmählich gewöhnen will, erklimmt die Aussichtswarte von Treppenabsatz zu Treppenabsatz. Die erste Plattform liegt exakt 15,12 Meter über dem Erdboden. Zu oberst, respektable 25,2 Meter über dem Boden, kragt die Hauptplattform in luftigen Raum: Die Gäste überschauen aus rund 525 Metern Seehöhe nicht nur das Oststeirische Hügelland. Seit dem Frühjahr 2006 sind am Plattform-Geländer Orientierungspunkte installiert: Nun sind ferne Ziele deren Namen nach genau wahrnehmbar.

Bergab ins Raabtal. An der Basis der Aussichtswarte weisen gelbe Pfeiltafeln in Richtung St. Margarethen an der Raab. Wir folgen einer Flurstraße, sie führt vorbei an der Waldkapelle (diese wurde 2000/01 erbaut, geweiht am 16. 9. 2002) und durch die Siedlung Kleeberg. Am Ortsrand liegt eine Apfelplantage. Alsbald erreichen wir jene Gabelung (400 m), wo eine Wegtafel uns einweist. Halblinks leitet ein Fahrweg in die Hirschwälder und darin zu einer sanft ausgeformten Kuppe (430 m). Wir gehen ein längeres Stück im Wald bergab. In einer Siedlung mündet unsere Wanderstrecke in den Vorfertnweg. In Neudörfl (340 m) erreichen wir den Boden des Raabtales. Ein Gehsteig leitet nach ...

St. Margarethen an der Raab. Bald nach dem nördlichen Ortsbeginn nehmen wir die Bäckerei Hofer wahr; das angefügte Café ist uns eine willkommene Labestation. In Ortsmitte (330 m) residiert der Dorfwirt. Am südlichen Ortsrand liegt die Gärtnerei Kohnhauser. Hier leiten uns Radweg-Zeichen durch eine Straßenunterführung. Anschließend verbindet der R11 Raabtal-Radweg zur Raabbrücke und zu einer Eisenbahnkreuzung (EK km 213,296). Unweit davon erreichen wir die S-Bahn-Haltestelle Takern-St. Margarethen (265 m).

 

Gehzeit, Höhenmeter, Weglänge

4 Std.; Anstieg 275 Hm, Abstieg 300 Hm; Distanz 14,5 km

Orientierung
ÖK 165 Weiz

Wegverlauf | PDF

 

Informationen

Beste Jahreszeit
ganzjährig begehbar

Kontakt
Stadtgemeinde Gleisdorf
Link-Iconwww.gleisdorf.at

Anreise mit Bus & Bahn
mit S-Bahn S3 bis Bahnhof Gleisdorf; Rückfahrt von Bahnhof Takern-St. Margarethen
Anreise-Icon Hinfahrt

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