Aus der Bezirksstadt Deutschlandsberg über Wolfgangi nach Hollenegg.
Wanderroute
In die Stadtmitte von Deutschlandsberg (368 m). Am Bahnhof Deutschlandsberg (369 m) orientieren wir uns am "R4 Schilcher-Radweg": Wir gehen entlang der Bahnhofstraße – vorbei an Polizei und Finanzamt – zur Fabrikstraße und an ihr zum Postamt sowie zum Unteren Platz. Anschließend erreichen wir den lang gestreckten, natürlich von zahlreichen Geschäften gesäumten Hauptplatz. Tafeln mit Kurztexten erläutern die Historie jeweiliger Objekte. Beispielsweise nennt die Tafel 42 den "Parfusschuster" (einst Schneiderei, Schusterei, zuletzt Konditorei); die Tafel 43 das Haus "Unterer Hafner" (einst Hafnerei); die Tafel 46 den "Zachbinder" (einst Fassbinderei). Am südwestseitigen Rand des Hauptplatzes steht das reich verzierte Rathaus; diesem gegenüber – nahe am Tourismusbüro – steht ein Kiosk. Unterhalb dessen Hausnummer (Hauptplatz 37a) sind gelbe Pfeiltafeln montiert. Uns dient der ...
Wanderweg Nummer 12. Wir gehen am Hauptplatz stadtauswärts, überqueren auf der Eisenbahnkeuzung (EK-km 31,553) das Gleis der Wieserbahn und erreichen das "Hietlbad"; so heißt das städtische Freibad. Gegenüber, sonnseitig am Burgberg, breiten sich Weinriede; darüber steht die Burg Landsberg. Bald nach der Laßnitzbrücke zweigen wir aus der Glashüttenstraße ab: Unser Weg leitet zu einem Wiesenhang und darin bergan zum Gehöft Parhofer (460 m). In erhabenen Lettern prangt der Buchdruckergruß "Gott grüß’ die Kunst". Aus dem Hof gehen wir in ein Waldstück und überqueren, heroben in Warnblick (510 m), die Weinebenstraße. Der Warnblickweg verbindet zum Gehöft Fobisch (570 m), der anschließende Flurweg und Pfad zur Wieserhoislkapelle (620 m). An ihr öffnen sich, schlagartig, umfassende Ausblicke auf die Bezirksstadt Deutschlandsberg und das Laßnitztal. Im nachfolgenden Waldstück gewinnen wir erneut rasch an Höhe, und schon stehen wir vor dem vielstimmig gelobten ...
Alpengasthaus "Zum Gregorhansl" (725 m). Im Gourmet-Ambiente tönt alemannisch gefärbter Dialekt: "Meine Vorfahren kommen aus dem Lötschental im Kanton Wallis" – deutet Peter "Krüsche" Engstler seinen Stammbaum –, "sie wanderten vor 500 Jahren nach Vorarlberg aus." Aus diesem Umweg formte sich die Übersiedlung in die Weststeiermark. Peter und dessen Frau Heike unisono: "Ein guter Boden, wo wir nun leben; umgeben von so vielen netten Menschen." Etliche der Gregorhansl-Stammgäste reisen aus Graz an. – Nahe am Alpengasthaus steht unser Überziel, die ...
Kirche St. Wolfgang (767 m). Welch ein Kraftplatz! Viele Menschen pilgern nach Wolfgangi. Hier – wo Aussichten und Einsichten zu nachhaltigem Erleben sich vereinen, wo Erde und Himmel erfassbar sind – muss man gewesen sein. Wir schlendern sonnseitig bergab; schmiegen uns in einem Waldstück in den "Kreuzwehstein". Von diesem bemoosten Felsen queren wir zu Almboden und steigen ab in das bildhübsch liegende ...
Dorf Hollenegg (460 m). Umgeben von Obstplantagen und Schilchertrauben, dominiert die Patrizikirche das Ortsbild. Hollenegg offeriert sich zusätzlich mit dem Schloss (456 m) und dessen Park; dieser enthält exotische, riesenhafte Bäume. Der Park ist ganzjährig frei zugänglich. Schließlich weist eine Pfeiltafel zur ...
Bahnhaltestelle Hollenegg (380 m). Der Fahrweg mündet in die Radlpass-Straße. Aus ihr fädeln wir, linker Hand, in eine Allee ein. An der Bahnhaltestelle verkürzen sich Wartezeiten: Nahe steht das Gasthaus Sackl, die bodenständige Einkehrstätte von Hohlbach: Wir wünschen herzhaft "Glück auf!"
Gehzeit, Höhenmeter, Weglänge
insgesamt 3.30 Std.; Anstieg 395 Hm, Abstieg 380 Hm; 9,7 km
Wanderfolder | PDF
GPS-Track
Informationen
Beste Jahreszeit
Mai bis Oktober
Kontakt
Tourismusverband Schilcherheimat
Hauptplatz 34
8530 Deutschlandsberg
+43 3462 7520
www.schilcherland.at
www.schwanberg.gv.at
Anreise mit Bus & Bahn
mit S-Bahn S6/S61 oder RegioBus-Linie 760 bis Bahnhof Deutschlandsberg; Rückfahrt mit S-Bahn S6 ab Bahnhof Hollenegg
Hinfahrt • Rückfahrt