Auf den Spuren des früheren Landeshauptmannes.
Wanderstrecke
Hausmannstätten (Seehöhe 341 m) – Fernitz (320 m). Ab dem Gemeindeamt und der Kirche leitet die Dorfstraße ortsauswärts. Interessante Objekte, wie auf Hausnummer 36, reflektieren Moderne und Klassik. Ab dem "Lindenhof" (Andalusier, Spanische Rasse) gehen wir auf Flurwegen, entlang des Ferberbaches. Die Kirche von Fernitz dient uns als Orientierung. Der Zugang kann an der Ferbersbachbrücke enden. Jedoch prägen die Kirche, der Kirchplatz und der Erzherzog-Johann-Park das zentrale Ortsbild von Fernitz. Sehenswert!
1. Abschnitt: Fernitz – Josef-Krainer-Weg – Allerheiligen. Fixpunkt in der Orientierung sind die oben erwähnte Ferbersbachbrücke und, nebenan, die Hausnummer Sportplatzstraße 27: Bitte, ab hier dem Hinweis "Südring2 folgen. Aus dem Talboden leitet der Eichenweg zur Etschbachbrücke (325 m). Unter allerlei Wegzeichen ist die Markierung Nummer 792 zielführend. Nach Wiesenflächen und Waldboden erreichen wir die Gnaninger Straße, zunächst die Hausummer 60, sogleich die Nummer 56a, schon nehmen wir wahr die Ortstafel und die Bushaltestelle Gnaning Dorfstraße (420 m). Wir folgen der Dorfstraße zur Kurve, kurz danach verbindet ein Wiesenpfad zur Gnaningkapelle (355 m). Die Linde wurde gefällt, erhalten blieb die Rastbank.
Eine Pause kommt uns gelegen. Wir überqueren die Jakobsbachbrücke (340 m), steigen vom oberen der beiden Wohnobjekte durch Waldstücke an zur Tropbach-Höhenstraße (Hinweis Tropbach Nr. 5).
Wir steigen ab in den Tropbachgraben (370 m), erreichen unterhalb der 380-kV-Leitung den E-Mast Nr. 44 (370 m). Kurz eben weiter. Farbmarken weisen bergan. Nach dem Waldstück, rechts-links, über einen Wiesengrund zur Landesstraße, daran bergab zur ...
Kirche St. Ulrich am Waasen (394 m). Aus dem Gastgarten des Gasthofs Schaffler-Fruhmann überblicken wir Obstplantagen, Fluren, Wälder, Bauernland. Die nordostseitige Mauer der Kirche St. Ulrich enthält Grabinschriften der ortsansässigen Schlossfamilie. Aus dem Weg im Friedhof erreichen wir den Denkmalweg, gehen entlang der Straße abwärts zur Grabenbergbachbrücke (345 m) und bergan in den Weiler Turning (380 m). Dieselbe Straße leitet sonnseitig und eben – vor Panoramen, die westwärts zur Koralpe reichen – zu einer Kreuzung (400 m). Vom Buschenschank Fedl folgen wir einem Fahrweg abwärts zu einem Hochsitz, gehen anschließend bergan zu einem Teich und Wildgatterzaun (390 m). Von dessen Ecke steigen wir ab in den urigen Wurzinggraben (360 m). Dezente Trittspuren leiten zu einem Fahrweg. Bitte, beachten! Auf Höhe der Stromleitung rechts abzweigen. Unterhalb derselben Leitung zu einem Fahrweg. An der rechten Seite des Wurzingbaches abwärts. Die holzverkleidete Kapelle (345 m) wird an der rechten Bachseite umgangen: Erst nach zirka 150 Metern, bei einem Durchlass, links zum Wurzingbach. Jüngere Farbmarken leiten zur ...
Josef-Krainer-Gedenkstätte (360 m). Der aus Aframer Kalkstein errichtete Rundbau umschließt jene Stelle, an welcher "am ersten Adventsonntag 1971 aus der Hand des Jägers das Gewehr zur Erde sank" (Gedenk-Inschrift). Der mit Steinplatten ausgelegte Fußweg verbindet zu zwei Felsblöcken. Ein Block trägt die Gedenk-Inschrift, der zweite Block ein Bronzerelief: das Profil des Altlandeshauptmannes Josef Krainer. Ab diesem Gedenkplatz folgen wir einer Flurstraße; diese leitet sonnseitig zum Gasthof Windisch bzw. "Zum Harmonikahansl" sowie zur Landesstraße in ...
Allerheiligen bei Wildon (407 m). Eng beisammen stehen Gemeindeamt, Kirche und der Gasthof Walch vlg. Kirchenwirt. Die Bushaltestelle ist an der Kreuzung situiert.
2. Abschnitt: Allerheiligen – Josef-Krainer-Weg – Wildon. Ab der Bushaltestelle zur Volksschule und zu den Reishofer-Teichen im Grabengrund (353 m). Vom Wohnobjekt 174 ersteigen wir einen Wiesengrund und erreichen, nach einem steilen Waldstück, die Gemeindestraße am Aframberg (400 m). Hier steht der verfallende Urbau des Wohnobjekts Allerheiligen Nr. 1. Die Gemeindestraße leitet zu Waldstücken und darin abwärts nach Sukdull (350 m): Linden, Wegkreuz und Rastplatz bilden einen Ruhepol. Auf das Damwildgehege folgt ein Waldstück samt Hochwasser-Rückhaltebecken (322 m). Ab dem Marienhof (310 m) folgen wir der Aframer Straße nach Wahring. Wir überqueren die Murbrücke und eine Eisenbahnkreuzung (EK km-Marke 234,688). Nach dem Lagerhaus erreichen wir unser Ziel: den Bahnhof Wildon (295 m).
Gehzeit, Weglänge
unterschiedlich markiert; ganzjährig begehbar.
Hausmannstätten – Fernitz: Gehzeit 45 Min.
Fernitz – "Josef-Krainer-Weg" – Allerheiligen: Gehzeit 3:30 Std.
Allerheiligen – "Josef-Krainer-Weg" – Wildon: Gehzeit 1:30 Std.
Wildon – "Josef-Krainer-Weg" – Fernitz: Gehzeit 5 Std.
Informationen
Beste Jahreszeit
ganzjährig möglich
Kontakt
Marktgemeindeamt Fernitz-Mellach
Grazer Straße 1
8072 Fernitz-Mellach
+43 3135 52362
www.fernitz-mellach.gv.at
Anreise mit Bus & Bahn
mit RegioBus-Linien 500, 501, 510, 511, 515 bis Haltestelle Hausmannstätten Marktplatz; Rückfahrt von Bahnhof Wildon mit S-Bahn S1
Hinfahrt • Rückfahrt