Von einem Grazer Bezirk in den anderen.
Wanderroute
Von Andritz auf die Platte (651 m). Auf dem Andritzer Hauptplatz orientiert man sich am großen Bildstock: Wir gehen an der Andritzer Reichsstraße zur nahen Polizeiinspektion, folgen der Zelinkagasse, überqueren die Schöcklbachbrücke und sogleich, mit Hilfe einer Druckknopf-Ampel, die Radegunder Straße. Nun leitet uns der Pfeifferhofweg weiter. Anschließend folgt man besser der Gasse "Im Vogelsang": Gegenüber dem Haus Nr. 15 hält man sich an den geradewegs bergan führenden Waldsteig. Auf der Waldkuppe leitet, linker Hand, ein ebener Weg zum Waldrand und mündet dort in den oberen Teil des Pfeifferhofweges; ihm folgen wir. In prächtiger Höhenlage verbindet der Pfeifferhofweg zum Gehöft Altmann vulgo Möltenkarl (Vorderer Plattenweg 1). Inmitten der Weggabelung steht die zum Gehöft gehörende Kapelle, genannt das "Möltenkreuz" (487 m). Inschrift: "Gewidmet den gefal(l)enen Kriegern der Gemeinde Weinitzen 1914–1918". Bergseitig folgen wir einem Naturweg und schlendern, alsbald, entlang eines Steiges. Er ähnelt einer "Mini-Allee" und leitet uns den sanft geneigten Geländerücken bergwärts. Anschließend verläuft der Fußweg neben einem Zaun; man erreicht den Oberen Plattenweg. Das folgende Wegstück, bis zum Ersten Plattenkreuz, ist asphaltiert. Nahe am selben Wegkreuz, einem Marien-Bildstock (hier mündet auch der Untere Plattenweg ein) weist uns eine gelbe Wegtafel die Richtung: Am Rand des sonnseitigen Wiesenhanges leitet der Plattensteig geradewegs bergan, direkt zum ehemaligen Gasthaus "Himmelreich". Der sonnseitige Platz ermöglicht umfassenden Stadtblick. – Abschließend folgen wir einem Wiesenweg. Auf dem höchsten Punkt der Platte steht die Stephanienwarte. Sitzbänke ergänzen den erholsamen, am Waldrand liegenden Rastplatz.
Durch die Rettenbachklamm in das Mariatroster Tal. Von der Platte leitet der Weg Nr. 85, durch Waldgelände, zum Obstbau Pölzer am Janischhofweg. Linker Hand, ab einem Zauntor, folgt man dem Rabensteinersteig abwärts und durchquert infolgedessen eine Obstplantage. Ein Feuchtbiotop füllt den Grabengrund. Diesen verlässt man durch ein schmales Zauntürl und durchquert, alsbald, ein Waldstück. Am einfließenden Rettenbach liegt folgende Gabelung:
Der Weg Nr. 85b – er führt entlang eines Damwild-Geheges bergan, zu einer Kapelle am nahen Himmelreichweg – verbindet mit der Straßenbahn-Endhaltestelle Mariatrost.
Hingegen leitet der Weg Nr. 85 in die Rettenbachklamm. Eine Tafel informiert zum geschützten Landschaftsteil: Am Hauenstein entspringt der Rettenbach; er durchfließt auf einer Länge von 600 Metern die gleichnamige Klamm. Die Gefällhöhe beträgt 50 Meter.
Wir spazieren am Rettenbach – er ist bloß ein Bächlein – abwärts. Der Steig verläuft umittelbar am Wasser. Trittsteine und Stufen, auch ein kurzes Sicherungsseil, gewährleisten sicheres Gehen. Der Klammsteig endet vor dem Haus Steingrabenweg 30/32; die Asphaltstraße verbindet zur Mariatroster Straße. An ihr halten wir uns, nur kurz, stadteinwärts und zweigen ab in die Hans-Mauracher-Straße, und schon stehen wir an der Straßenbahn-Haltestelle Waldhof. Je nach Ambition gehen wir, stadteinwärts, auf dem Erich-Edegger-Weg zur benachbarten Straßenbahn-Haltestelle Wagnesweg.
Auf und ab: Legensteinpark – Roseggerweg – Hilmteich. Am Wagnesweg weist ein Schild in den Legensteinpark. Gegenüber dem Wohnobjekt Hans-Mauracher-Straße 28 betreten wir den Park. Darin verbindet ein romantisch verlaufender Fußweg zum Gasthof Häuserl im Wald. Wir folgen dem erlebenswerten Roseggerweg, durchqueren – teils auf einem Lehrpfad – den Leechwald und dessen Freizeitgelände. Nahe am Hilmteich erreichen wir die gleichnamige Straßenbahn- und Bushaltestelle.
Gehzeit, Höhenmeter, Weglänge
2:30 Std.; Anstieg 290 Hm, Abstieg 240 Hm; 7,3 km
Informationen
Beste Jahreszeit
ganzjährig begehbar
Anreise mit Bus & Bahn
mit den Straßenbahnen 3, 5 und Stadtbussen 52, 53 bis Graz Andritz
Hinfahrt • Rückfahrt