Der "versteckte" Höhenweg an der Reiting-Südseite.
Wanderroute
In den Ort Mautern. Ab dem Bahnhof Mautern schlendern wir an der Bahnhofstraße zu einer Unterführung und erreichen aus dieser einen Alleeweg. Auf ihm, parallel zur Hauptstraße, ortseinwärts. Man gelangt zu einer Panorama-Infotafel; laut dieser wurde der historische Troadkast´n anno 1732 als "Admontischer Kasten" erwähnt. Derselbe Standortbereich diente einst als Kupferschmelzplatz. Das im Troadkast´n installierte Museum kann während des Zeitraumes Mai bis Oktober auf Anmeldung (Tel. +43 3845 2255-0, Gemeindeamt) besichtigt werden. Wir queren, noch vor dem Josefiplatz, zum Hauptplatz; in dessen Mitte steht eine Mariensäule. Der abseits platzierte Pranger datiert aus dem 16. Jahrhundert. Eine Wegtafel weist zum ...
Posersteig. Der nach Professor Julius Wegerer (1886–1960, Akademischer Maler und Graphiker) benannte Weg leitet bergwärts. Anschließend hält man sich an den Eselbergweg. Nach dem ehemaligen Gasthaus Kühberger leitet der Posersteig rechter Hand in ein Waldgelände; darin folgen wir einer ausgesprochen schönen Wegstrecke. Schließlich mündet der Posersteig in eine Wiese. Der Steig führt neben dem Zaun zu großen Linden) sowie zu einem Hochsitz. Am Zaun kurz abwärts zur Weggabelung am Eselberg. Ein Schild weist zum ...
Rittersteig. Dieser leitet entlang von Ziehwegen steil bergwärts. Zunächst erreichen wir in Höhe des Gehöftes vulgo Göpfried den Transformator "Eselberg / Berg" (970 m) und nach einem weiteren Wegstück das Gehöft Hopfgartner (Leitner) vulgo Bauer im Stein (1060 m), ortsüblich "Bauer in Stoa" genannt. Von hier den Fahrweg aufwärts zu einer Kurve (Wegweiser), anschließend steil bergan in den kleinen Waldsattel auf der Schön. Ein massiv gezimmertes Überstiegl ermöglicht uns, den Gatterzaun zu übersteigen. Nun auf einem interessant verlaufenden Jagdsteig – dem eigentlichen Rittersteig – halbwegs eben zu ersten Aussichtspunkten. Auch führt der Steig am Fuße von Felsen leicht bergauf und leicht bergab. Wenige Schritte abseits des Steiges sind wahre Aussichtskanzeln erreichbar: Das Liesingtal und die Tauernberge vereinen sich zu prächtigen Panoramen. Nach dem höchsten Wegpunkt (1220 m) erreicht man eine Wegsenke und alsbald Windbruchholz. An diesem, auf Trittspuren, talseitig herum zu einem markanten Wurzkörper (1165 m); mit Steinmännchen. Ab der Felsecke ist der Rittersteig wieder benutzbar; alsbald leitet er steiler abwärts und zu einem baumfreien Geländerücken. Aufgepasst! Ein Steinmännchen mit roten Farbspuren weist links (!) ein. Im nahezu baumfreien Hangrücken abwärts zu einer Felswand. Die darin liegende Halbhöhle (1030 m) enthält ein Kreuz, Marienbilder und Statuetten. Am Wandfuß nur kurz entlang. Ein kleiner roter Punkt macht aufmerksam: Der Rittersteig quert das Felsschartl. Dahinter verbindet ein Waldpfad zur planierten Schlosswiese. Von ihr aus überblicken wir die auf einem Felsen stehende Burgruine Kammerstein (996 m).
Nach Kammern. Der talwärts führende Forstweg mündet in eine breite Forststraße (880 m). Wir folgen dieser jedoch bergan und bis zu einer rot-weiß-rot markierten Stange (1020 m). Erst hier zweigen wir ab und folgen dem Alpenvereinsweg Nr. 691 durch Hochwald talwärts. Schlussendlich verbindet der Kalvarienbergweg zur Ortsmitte von Kammern. Auf dem fein gestalteten Hauptplatz sehen wir uns gern um; die vor einem Pavillon und Brunnen platzierte "Helmschnecke" wurde aus Ennstaler Rosé-Marmor gefertigt. Zuletzt gehen wir entlang der Kirchgasse zum südlichen Ortsrand. Nächst der Kirche (674 m) unterquert eine Fußgänger-Passage die Schoberpass-Straße – und schon stehen wir vor der Bahnhaltestelle Kammern.
Gehzeit, Höhenmeter, Weglänge
insgesamt 4.30 Std.; Anstieg 700 Hm, Abstieg 730 Hm; 14 km
Wanderfolder | PDF
Informationen
Beste Jahreszeit
Mai bis Oktober
Kontakt
Marktgemeinde Mautern
Klostergasse 5a
8774 Mautern
+43 3845 3106
www.steiermark.com
Anreise mit Bus & Bahn
mit Zügen R9 bis Bahnhof Mautern; Rückfahrt mit Zügen ab Bahnhof Kammern im Liesingtal
Hinfahrt • Rückfahrt