Wandertour 15: Vom Schöcklland in das Murtal

Wandertour 15: Vom Schöcklland in das Murtal

Über Berg und Tal klammheimlich von Stattegg nach Peggau.

 

Wanderroute

Fuß der Leber (481 m) – Theißlwirt (1000 m). Ab der Bushaltestelle folgen wir dem Wanderweg Nr. 20a und gehen daher durch den Hofbereich des angrenzenden Gehöftes. Hinter dem Reitstall und aus dem Grabengrund schlängelt sich unser Weg Nr. 20a bergan zur Kalkleitenstraße (720 m). Wir folgen dem Wanderweg "Rund um den Schöckl", Nr. 757 ab dem nahen Transformator, über eine Kuppe (780 m), zum ehemaligen Steinmetzwirt auf der Leber (733 m).
Beim halbrechts gegenüber stehenden Wohnhaus ist ein Durchlass-Türl zu passieren. Man erspäht Farbmarken; sie leiten zunächst zu einer jüngeren Forststraße (710 m), anschließend im Buchhoferwald bergan. Dabei achtet man darauf, rechtzeitig bergwärts anzusteigen und nicht dem verführerisch ebenen Forstweg zu folgen. Denn unsere Strecke führt bergan, folglich zu der um den Schöckl führenden Straße. Anschließend verläuft der markierte Fußweg teils unterhalb der Schöcklstraße in Richtung Theißlwirt. 

Theißlwirt – Sandwirt (550 m). Das Gasthaus "Theißlwirt" besteht seit dem Jahr 1889 und trägt daher das Prädikat "älteste Einkehrstätte am Schöckl". Deren Erstbesitzer schrieb sich Deisl und benannte das Bauerngasthaus gar "Zur goldenen Aussicht". Nomen est omen. Wahrhaftig ist der Ausblick Goldes wert: Im Blickfeld liegen die Gleinalpe, das nördliche Grazer Bergland, ebenso die Hochschwabgruppe. Nicht minder lohnt sich, dem Senior-Theißlwirt-Ehepaar Maria und Christian Greimel, aber auch der jungen Generation Eibisberger zuzuhören, denn alle wissen viel zu berichten aus dem Schöcklland. Dennoch. Der nächste Wanderschritt soll nicht zu spät gesetzt werden. Keinem wachen Auge entgeht jenes grafisch eindrucksvolle Motiv, worin die frei stehende Wetterfichte dominiert. An der Tafel "Präbichl" (1009 m) zweigen wir ab in den Weg Nr. 767; dessen Farbmarken leiten zur Muhrenkapelle (921 m) und zum Gehöft Muhr. Hier durchquert man, abkürzend, den Hof oder folgt der außerhalb führenden Flurstraße; sie verbindet zu einem Geländerücken. Von diesem steigen wir ab zum Gehöft Rumpl (760 m). Zwei Kurven unterhalb des Senders verlassen wir den Fahrweg und erreichen ein schmuckes Gehöft und dessen Gattertor: "Bitte schließen!" Ein Steig verbindet in den Grabengrund. Darin führt ein Fahrweg zum nahen Sandwirt.

Sandwirt – Kesselfallklamm (660 m) – Taschen (810 m). Der Kesselfall ist eine Art Natur-Heiligtum, wird entsprechend gewürdigt und gepflegt: Der dem Alpenverein Graz seit Jahrzehnten ehren-amtlich dienende Steigwart Alfred Gspandl kontrolliert alle zwei, drei Tage den rund einen Kilometer langen Klammsteig. Die dazu gehörenden 52 Brücken und Leitern enthalten 1800 Holzsprossen. Ab der ehemaligen Kerschbaummühle (Weggabel, 660 m) folgen wir – nun ohne Markierung bis zur Taschen – zunächst dem Fahrweg zur Bushaltestelle Wegmacherhaus (690 m). Schräg gegenüber leitet ein alter Weg weiter. Nach einem Waldstück und einem Wiesengrund erreicht man das Gehöft Promsch (767 m). Anschließend verbindet ein Fahrweg zur Straße; diese führt zum Wegweiser auf der Taschen.

Taschen – Mitteregg – Peggau (405 m). Farbmarken weisen westseitig talwärts. Teils in einem Hohlweg, teils am Rand eines Wiesengrundes steigen wir ab zum Weiler Mitteregg (660 m). Unterhalb des Gehöftes Zink durchquert man ein Waldstück und folgt schließlich einer Forststraße. Zuletzt verbindet ein Pfad zur Alten Landstraße in Peggau. Auf ihr gehen wir ortseinwärts, entlang des Hammerbaches, und erreichen aus der Marktgasse den Bahnhof Peggau-Deutschfeistritz.

 

Gehzeit, Höhenmeter, Distanz

5.30 Std.; Anstieg 870 Hm, Abstieg 945 Hm; Weglänge 19,5 km

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Informationen

Beste Jahreszeit
Mai bis Oktober

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Marktgemeinde Semriach
Markt 27
8102 Semriach
Telefon-Icon+43 3127 80980-9
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Anreise mit Bus & Bahn
mit Stadtbuslinie 53 bis Stattegg Fuß der Leber; Rückfahrt ab Bahnhof Peggau-Deutschfeistritz mit S-Bahn S1 oder RegioBus-Linie 100
Anreise-IconHinfahrtRückfahrt

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