Rund um Wildon: Wälder, Weitblick und guter Wein.
Wanderroute
Zur Kirche St. Margarethen (327 m). Ab dem Bahnhof Lebring (286 m) folgen wir dem Bahnweg. Er leitet durch eine Wohnsiedlung und mündet in die Margarethenstraße. Gegenüber verbindet eine Nebenstraße, benannt "Stiergraben", zum Bio-Bauernhof Labugger. Von hier gehen wir, entlang der Dorfstraße und deren anrainender Häuser, zur Kirche St. Margarethen; sie steht leicht erhöht.
Auf den Wildoner Buchkogel (550 m). Mit dem Greithweg gewinnen wir zügig an Höhe. Noch vor dem Waldrand erreichen wir das Gehöft Woacker (Haus Nr. 33); ein Schild ermuntert zum Einkehren. Am Waldrand orientieren wir uns an Wegtafeln. Ein ebener Fahrweg verbindet zur nächsten Häusergruppe. Hier verlassen wir den Fahrweg; eine Wegtafel weist in den Wald. Darin leitet ein Ziehweg in Kehren bergwärts. Wir nehmen gebankten Leithakalk wahr, gewinnen zugleich Einblick in das regionale Fundament. Schließlich, in einem Sattel (520 m), informiert eine Schautafel zur Geologie des Wildoner Berges, infolgedessen zum Entstehen der an Hügeln, Kuppen, Tälern reichhaltigen, landschaftstypisch geformten Mittelsteirischen Schwelle. Über Naturboden schlendern wir zum höchsten Punkt auf dem Wildoner Buchkogel. Der vor einiger Zeit erfolgte Kahlhieb hinterließ massive Baumstümpfe; sie laden ein zum Rasten an der Sonne, zusätzlich zu entspannendem Ausschauhalten, beispielsweise in Richtung Sausal und Demmerkogel. Am Buchkogel-Gipfelbereich ist, abseits des Weges, Vorsicht angebracht: Im Waldboden verborgen sind rohrförmige Betonfundamente, sie sind die Reste jenes 45 Meter hohen Vermessungssignals, welches im Jahr 1931 errichtet worden war.
Zur Orientierungsplatte. Am Rand hochstämmiger Buchen steigen wir ab zu einer Gabelung, folgen dem Hinweis "Buchkogel" und erreichen eine Waldkuppe. Die darauf stehende Orientierungsplatte nennt etliche Orte samt Entfernungen: Dobl 13 km, Graz 23 km, Hengsberg 4,3 km, Kitzeck 10,6 km, Lebring 3 km, Leibnitz 10,5 km, St. Georgen an der Stiefing 5,8 km, Waldschacher See 8,5 km, Wildon 1,8 km. Wir gehen zurück zur Weggabel, steigen ab zur Forststraße. An deren Umkehrplatz, er liegt unterhalb einer Felswand samt kleiner Höhle, informiert eine Schautafel zur Archäologie am Wildoner Berg: dessen Bereich zählt zu den Kernzonen der steirischen Landesgeschichte. Nach einem kurzen Straßenstück leitet ein Waldweg unfehlbar zum ...
Buschenschank Bockmoar am Bockberg (449 m). Dessen Standort ist sonnenreich, bietet ebenso Halbschatten, lässt daher Gäste im besten Sinne rasten und atmen. Neu angelegt wurden die hausnahen Weingärten. Der umfangreiche Ausblick reicht vorzugsweise tief in die Südweststeiermark, erfasst ebenso die im Laßnitztal angelegte Trasse der Koralmbahn. Kinder erleben beim Bockmoar – im Haus und im Freien – viele Spieleinrichtungen. Das gesamte Ambiente stellt sich derart einladend dar, dass auch Familien jeder Aufenthalt viel zu schnell vergeht.
Hengist-Historie am Weg zum Bahnhof Wildon (298 m). Ein Waldweg verbindet zur Bockbergstraße. Im Sattel von Unterhaus (370 m) informieren Schautafeln zur Archäologie bzw. zu den Burgen am Wildoner Schlossberg (Theorie zur Hengistburg) und zum Geschlecht der Wildonier. Deren Wappenfarben – Silber und Grün – gingen auf das Land Steiermark über.
Wir folgen der Straße Im Rasental. Gegenüber dem Musikheim zweigt man in die Untere Marktwiese ab, überquert kurz danach die Hauptstraße und erreicht sogleich den Bahnhof Wildon.
Gehzeit, Höhenmeter, Weglänge
3 Std.; Anstieg 280 Hm, Abstieg 270 Hm; 8,9 km
Orientierung
Freytag & Berndt Wanderkarte 411; ÖK Blatt 190
"100 Ausflüge rund um Graz", Verlag Styria
Informationen
Beste Jahreszeit
ganzjährig begehbar
Kontakt
Weingut Bockmoar
Bockberg 1
8410 Wildon
+43 3182 2534
www.bockmoar.at
Anreise mit Bus & Bahn
mit S-Bahn S1 bis Bahnhof Lebring; oder mit RegioBus 600 bis Haltestelle Lebring Thallerweg
Hinfahrt